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Steuerwesen

Gegenvorschlag Steuerinitiative

Der Gegenvorschlag des Grossen Rates zur «Steuerinitiative» hielt an der Besteuerung Minderjähriger fest, gewährte ihnen aber einen höheren Steuerabzug. Zudem wurden die Angehörigenabzüge gemäss Initiative erhöht. Der jährliche Einnahmeausfall des Kantons betrug somit noch 1,5 Millionen Franken. Die Diskussion hatte sich vor allem darum gedreht,… Weiterlesen »Gegenvorschlag Steuerinitiative

Steuerinitiative

Die Volksinitiative verlangte die Abschaffung der Besteuerung der Minderjährigen und eine Erhöhung der Steuerabzüge für Minderjährige, in beruflicher Ausbildung stehende Personen und Erwerbsunfähige, rückwirkend auf 1953. Der jährliche Steuerausfall hätte rund 2,5 Millionen Franken betragen. Die Stimmberechtigten nahmen den Gegenvorschlag an.

Steuerermässigungen ab 60. Altersjahr

Die Volksinitiative verlangte eine Änderung des Steuergesetzes, wonach natürliche Personen ab dem 60. Altersjahr jährlich steigende Steuerermässigungen erhalten sollen, abgestuft nach ihren Vermögens- und Einkommensverhältnissen. Die Gegenargumente sahen eine einseitige Begünstigung älterer Menschen.

Ermässigung Einkommenssteuer

Es handelt sich um die Umsetzung der im Monat zuvor angenommenen Volksinitiative für Steuerreduktionen für untere und mittlere Einkommen, nur für das Jahr 1949 geltend. (S. Abstimmung vom 11.12.1949). Die kommunistische Partei der Arbeit konnte ihre Forderung nach einer einmaligen Steuerrückerstattung für bescheidene Einkommen verteidigen.

Steuerermässigung für untere und mittlere Einkommen

Die Volksinitiative verlangte für das Jahr 1949 Steuerrückerstattungen von 5 bis 20 % für steuerbare Einkommen bis 20’000 Franken. Die Initianten fanden, dass bescheidene Einkommen vom positiven Abschluss der Staatsrechnung profitieren sollten. Der Steuerausfall wurde auf 3,4 Millionen Franken geschätzt. Unter der Gegnerschaft befand sich… Weiterlesen »Steuerermässigung für untere und mittlere Einkommen

Abzug von 10% auf Einkommenssteuer

Die Volksinitiative verlangte für das Jahr 1949 eine generelle Rückerstattung von 10 % der Einkommenssteuer. Der Steuerausfall für den Kanton hätte geschätzte 5,2 Millionen Franken betragen. Die linke Gegnerschaft bekämpfte die Forderung, weil sie für das Arbeitereinkommen sehr wenig ausmache, während die grossen Steuerzahler die… Weiterlesen »Abzug von 10% auf Einkommenssteuer

Besteuerung anonymer Erwerbsgesellschaften

Es handelt sich um die gesetzliche Umsetzung der wenige Monate zuvor angenommenen Volksinitiative für eine Mehrbesteuerung von Aktiengesellschaften. (S. Abstimmung vom 22.5.1949). Sie wurden um jährlich rund 5 Millionen Franken mehr zur Steuerkasse gebeten. Zusätzlich zur grundlegenden bürgerlichen Ablehnung sorgte für Kritik, dass die Mehrbesteuerung… Weiterlesen »Besteuerung anonymer Erwerbsgesellschaften

Besteuerung anonymer Erwerbsgesellschaften

Die Volksinitiative verlangte eine Mehrbesteuerung der anonymen Erwerbsgesellschaften. Es ging um rund 5 Millionen Franken, welche Aktiengesellschaften zusätzlich abliefern sollten. Die bürgerliche Gegnerschaft bekämpfte das linke Rezept zur Steigerung der Staatseinnahmen vergebens. Wenige Monate später nahmen die Stimmbürger auch die gesetzliche Umsetzung an. (S. Abstimmung… Weiterlesen »Besteuerung anonymer Erwerbsgesellschaften

Massnahmen Teuerungsausgleich

Es ging um einen auf zwei Jahre befristeten Steuerkompromiss, welcher der Staatskasse neue Einnahmen bringen sollte, nachdem per Ende 1946 kriegsbedingte Steuern wie die Kriegssteuer und das Krisenopfer weggefallen waren. Bei der Anpassung der Einkommenssteuern wurde die Teuerung möglichst gerecht berücksichtigt. Die kleine Gruppe, die… Weiterlesen »Massnahmen Teuerungsausgleich

Handänderungssteuergesetz

Mit der Erhöhung der Handänderungssteuer wollte der Kanton Mehreinnahmen von 700’000 Franken erzielen. Die Massnahme war Teil eines grösseren Steuerpakets, da per Ende 1946 u.a. die Kriegssteuer und der Arbeitsrappen wegfielen. Die Hauseigentümer bekämpften die Erhöhung der Handänderungssteuer als ungerecht, sie verteuere das Eigenheim.