| Beschreibung der Vorlage |
Die «Tauben-Initiative» verlangte ein Gesamtkonzept für den Umgang mit Stadttauben, um in Basel eine kleinere und gesündere Taubenpopulation von 3000 bis 4000 zu erreichen – heute sind es geschätzt 7000 bis 10’000. Damit sollte dem Problem der von Taubenkot verschmutzten öffentlichen Plätzen, Balkonen und Fassaden entgegengewirkt werden. Die Initianten forderten mindestens einen Taubenschlag pro Quartier mit mehr als 50 Tauben. Wie viele Taubenschläge das bedeutet, darüber herrschte Uneinigkeit, gemäss den Initianten wären es rund zehn gewesen. Die Initiative forderte weiter, dass mit dem Austausch von Eiern durch Attrappen eine gezielte Bestandsregulierung stattfindet und durch Fütterung die Tauben im Taubenschlag gebunden werden. Weiter forderte die Initiative auch ein generelles Tötungsverbot für Stadttauben und tierärztliche Versorgung für kranke und verletzte Tauben. Der Regierungsrat schlug ein dreijähriges Pilotprojekt vor, mit dem drei frühere Taubenschläge reaktiviert werden sollten. Der Grosse Rat stellte der Initiative einen erweiterten Gegenvorschlag gegenüber. Die Stimmberechtigten gaben diesem den Vorzug. Die Abstimmungskampagne der Initianten war durch die starke Nutzung KI-generierter Inhalte aufgefallen und stellte in Basel-Stadt insofern ein Novum dar.
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