Staatsbeitrag Komödie
| Allgemeines | |
|---|---|
| Offizieller Titel | Staatsbeitrag an die Genossenschaft «Komödie» |
| Abstimmungsdatum | 24.05.1964 |
| Abstimmungsergebnis | Abgelehnt |
| Ja-Anteil | 49.7% |
| Rechtsform | Fakultatives Referendum |
| Politikbereich |
Kultur, Religion, Medien, Kulturpolitik |
| Beschreibung der Vorlage | Der Grossratsbeschluss betraf die Übernahme des Betriebsdefizits des Theaters «Komödie» in Höhe von 572’600 Franken; dies für die Spielzeiten 1961/62 bis 1964/65. Zum Defizit führten sowohl die Teuerung als auch der Neubau mit Erweiterung der 1950 eröffneten zweiten Schauspielbühne Basels in der Steinenvorstadt. Die nachträgliche Deckung von Betriebsverlusten durch die Staatskasse stiess auf wenig Begeisterung, und Kritiker warfen der Komödie Fehler in der Geschäftsführung vor. Unmut löste jedoch auch aus, dass die Gegnerschaft der staatlichen Nachsubvention anonym auftrat. Vermutet wurde, dass sich die Gegner am Subventionsbedarf störten und in der privat geführten Komödie eine Konkurrenz des Stadttheaters sahen. (S. auch Abstimmung zur Rettung der Komödie vom 28.2.1965). |
| Abstimmungstext | Link |
| Vorparlamentarische Phase | |
|---|---|
| Bericht des Regierungsrats | Link |
| Im Parlament | |
|---|---|
| Grossratsbeschluss | 12.03.1964 |
| Kommissionsbericht | Link |
| Parlamentsberatung | Link |
| Position des Grossen Rates | Befürwortend (Grosses Mehr gegen 10 Stimmen) |
| Unterschriftensammlung | |
|---|---|
| Urheberschaft | Anonymes (bürgerliches) Komitee |
| Abstimmungskampf | |
|---|---|
| Position des Regierungsrats | Befürwortend |
| Parteiparolen |
Ja: Liberale, SP, LdU, PdA Stimmfreigabe: VEW |
| Parolen Weitere |
Ja: Komitee «Schauspiel in Basel», «Aktionskomitee Pro Komödie» |
| Abstimmung | |
|---|---|
| Abstimmungsergebnis | Abgelehnt |
| Ja-Stimmen | 10'730 |
| Nein-Stimmen | 10'848 |
| Stimmbeteiligung | 33.0% |
| Stimmberechtigte | 66'448 |
| Basler Stadtbuch |
Chronik |