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Bildung und Forschung

Festsetzung der Klassengrössen

Mit der Änderung des Schulgesetzes wurde die angenommene Volksinitiative für tiefere Maximalzahlen für Schulklassen umgesetzt (s. Abstimmung vom 13.3.1977). In der Regel waren in einer Schulklasse nun noch maximal 25 Schülerinnen und Schüler, in Kindergärten maximal 20 Kinder erlaubt. Für Sonderklassen betrug die Höchstzahl 14.

Kleinere Schulklassen

Die Volksinitiative verlangte kleinere Schulklassen, um die Bildungschancen für die Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Als Maximalgrösse für eine Schulklasse wurden 25 Kinder an Primar- und Realschule sowie Gymnasien, 20 für Kindergärten und Sekundarschulen sowie 14 für Sonderschulen gefordert. Regierung und Parlament setzten die Klassengrössen… Weiterlesen »Kleinere Schulklassen

Änderung Universitätsgesetz

Die Änderung des Universitätsgesetzes ermächtigte den Regierungsrat, an der Universität Zulassungsbeschränkungen vorzunehmen (Numerus Clausus) und auch die Studiendauer zu beschränken. Der Regierungsrat machte Spargründe geltend und verwies insbesondere auf die hohen Kosten des Medizinstudiums. Die Gegnerschaft bekämpfte ein Sparen auf dem Buckel der Universität und… Weiterlesen »Änderung Universitätsgesetz

Winterferienordnung

Die Volksinitiative verlangte zeitlich getrennt von der Fasnacht Winterferien von mindestens einer Woche. Während der Fasnacht sollten dafür nur noch die drei Fasnachtstage schulfrei sein. Ein allfälliger zeitlicher Ausgleich sollte zulasten der Weihnachts- oder Frühjahrsferien gehen. Die Winter-/Fasnachtsferien betrugen damals eine Woche, die Initiative wollte… Weiterlesen »Winterferienordnung

Neue Schulorganisation

Der Grossratsbeschluss wollte mit dem Projekt «Neue Schule» eine umfassende Schulreform in Gang bringen, die der Frühselektion entgegenwirkte. Vorgesehen war eine wissenschaftlich begleitete dreijährige, leistungsgemischte Mittelstufe für Versuchsschülerinnen und -schüler, ohne Noten. Die Gegnerschaft bekämpfte «Schulexperimente».

Neubau Turnhallen und Schwimmhalle

Der Grossratsbeschluss betraf eine Ausgabe von 4,9 Millionen Franken für den Ersatz der beiden alten Turnhallen an der Rittergasse durch Neubauten mit Schwimmhalle. Die Gegnerschaft warnte erfolgreich vor einer Verschandelung des Basler Rheinuferbilds, wenn unmittelbar neben dem Münster anstelle der bestehenden Sandsteinmauer eine durchfensterte Betonfassade… Weiterlesen »Neubau Turnhallen und Schwimmhalle

Pflichtstunden der Lehrer

Die Änderung des Schulgesetzes verankerte eine neue Pflichtstundenregelung für verschiedene Lehrpersonenkategorien. Die neue Festlegung der zu erteilenden Unterrichtsstunden sollte eine Gleichstellung zwischen den Lehrpersonen bringen. Lehrpersonen der Gewerbe- und Berufsschule fühlten sich diskriminiert und wurden in ihrem Protest vom Gewerbeverband unterstützt.

Ausbau Wasgenringschulhaus

Der Grossratsbeschluss betraf die Erweiterung des Wasgenring-Schulhauses, es ging um eine Ausgabe von 3,24 Millionen Franken für zwei niedrige und zwei hohe, fünfgeschossige Baukörper. Die Gegnerschaft kritisierte, dass fast die Hälfte der Spiel- und Sportmatte für die Neubauten verwendet werden sollte. Das Schulhaus war in… Weiterlesen »Ausbau Wasgenringschulhaus

Obligatorischer Staatskunde-Unterricht

Die 1944 eingereichte Volksinitiative verlangte die Einführung eines obligatorischen Staatskundeunterrichts für Jugendliche unter 20 Jahren. In die Lehrpläne der staatlichen Schulen sollte vom 9. Schuljahr an ein Fach Staatsbürgerkunde aufgenommen werden, dazu sollten weitere Kurse kommen. Der Regierungsrat verwies darauf, dass die Staatskunde bereits heute… Weiterlesen »Obligatorischer Staatskunde-Unterricht

Bau Kollegiengebäude

Es ging um eine Ausgabe von 2,8 Millionen Franken für ein neues Kollegiengebäude der Universität am Petersplatz. Die alte Universität am Rheinsprung platzte seit langem aus allen Nähten. Ein Neubau der Universität am Petersplatz bedeutete allerdings den Abriss des dortigen Zeughauses. Die Gegnerschaft wollte das… Weiterlesen »Bau Kollegiengebäude