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Bildungspolitik

Gegenvorschlag Dialekt-Initiative

Der Gegenvorschlag des Grossen Rates zur Dialekt-Initiative schlug eine gesetzliche Regelung vor, wonach im Kindergarten der Lehrplan für Dialekt und Hochdeutsch «gleichwertige» Ziele enthält. Das Initiativkomitee sah seine Forderung nach Vorrang für den Dialekt damit nicht erfüllt. Die Stimmberechtigten nahmen sowohl die Initiative wie den… Weiterlesen »Gegenvorschlag Dialekt-Initiative

Dialekt-Initiative

Die Volksinitiative verlangte, dass in Basler Kindergärten der Dialekt als Unterrichtssprache per Gesetz festgelegt wird. Hochdeutsch sollte in definierten Sequenzen gefördert werden. Seit 2009 unterrichteten die Lehrpersonen der Basler Kindergärten zu mindestens 50 % in Standarddeutsch, für die Kinder bestand kein Sprachzwang. Die Initianten machten… Weiterlesen »Dialekt-Initiative

Kindergärten zu den Landgemeinden

Mit der Änderung des Schulgesetzes übertrug der Kanton den Einwohnergemeinden Riehen und Bettingen gegen deren Willen die Organisation und den Betrieb der Kindergärten. Der Kanton begründete dies damit, dass Kindergärten eine typische Gemeindeaufgabe seien, er entlastete sich finanziell aber auch um jährlich 2,8 Millionen Franken.… Weiterlesen »Kindergärten zu den Landgemeinden

Fasnachts- und Sportferien

Die Volksinitiative verlangte zwei Wochen Fasnachts- und Sportferien und damit eine Verlängerung der bisher nur einwöchigen Fasnachtsferien. Gemäss Initiative musste die zusätzliche Sportwoche unmittelbar vor oder nach der Fasnachtswoche anschliessen. Ziel war, dass sich Familien nicht mehr zwischen Skifahren und Fasnacht entscheiden müssen. Mehrheitlich ablehnend… Weiterlesen »Fasnachts- und Sportferien

Amtszeitbeschränkung für Lehrer

Die Änderung des Schulgesetzes schaffte die Wahl auf Lebenszeit für Lehrpersonen ab und führte eine sechsjährige Amtsdauer ein. Nachdem die Universität Amtszeiten akzeptiert hatte, waren die Lehrpersonen die Einzigen, die noch einen Sonderstatus hatten. Die Gegnerschaft fand, dass Lehrpersonen im Spannungsverhältnis Schüler-, Eltern- und Vorgesetzteninteressen… Weiterlesen »Amtszeitbeschränkung für Lehrer

Schaffung von Kindertagesstätten

Die Volksinitiative verlangte, dass der Kanton öffentliche Quartier-Kindertagesstätten betreibt für Kinder ab sechs Wochen bis zehn Jahre. Das Angebot sollte sich nach der Nachfrage richten und Eltern sollten nur die Verpflegungskosten übernehmen müssen. Die Gegnerschaft stellte das Bedürfnis in Frage und warnte vor hohen Kosten.

Heraufsetzung Klassengrösse

Im Rahmen eines grösseren Sparpakets sollten die maximalen Klassengrössen um eins heraufgesetzt werden, befristet auf fünf Jahre. Für die Primar- und Realschule oder die Gymnasien hätte dies eine Erhöhung von 25 auf 26 Schülerinnen und Schüler bedeutet, für die Kindergärten von 20 auf 21, allerdings… Weiterlesen »Heraufsetzung Klassengrösse

Indexierung der Stipendien

Die Volksinitiative verlangte eine jährliche automatische Anpassung der Stipendien an den Teuerungsindex. Die Gegnerschaft machte geltend, dass bei den Stipendien laufend Verbesserungen vorgenommen worden seien und sie warnte vor einem ungeordneten Wachstum der Universitätskosten.

Festsetzung der Klassengrössen

Mit der Änderung des Schulgesetzes wurde die angenommene Volksinitiative für tiefere Maximalzahlen für Schulklassen umgesetzt (s. Abstimmung vom 13.3.1977). In der Regel waren in einer Schulklasse nun noch maximal 25 Schülerinnen und Schüler, in Kindergärten maximal 20 Kinder erlaubt. Für Sonderklassen betrug die Höchstzahl 14.

Kleinere Schulklassen

Die Volksinitiative verlangte kleinere Schulklassen, um die Bildungschancen für die Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Als Maximalgrösse für eine Schulklasse wurden 25 Kinder an Primar- und Realschule sowie Gymnasien, 20 für Kindergärten und Sekundarschulen sowie 14 für Sonderschulen gefordert. Regierung und Parlament setzten die Klassengrössen… Weiterlesen »Kleinere Schulklassen