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Wirtschaft

Abänderung Wirtschaftsgesetz

Mit der Änderung des Wirtschaftsgesetzes sollten die Patentgebühren für Wirtschaften und den Getränkeausschank erhöht werden, zudem sollten Sonderabgaben für Veranstaltungen festgelegt werden. Es war der zweite Versuch des Staats, die Patenttaxen anzupassen. (S. Abstimmung vom 4.5.1924). Die Gegnerschaft warnte vor gravierenden Folgen für das Gastgewerbe… Weiterlesen »Abänderung Wirtschaftsgesetz

Wirtschaftsgesetz

Die Totalrevision des Wirtschaftsgesetzes bezweckte eine klarere Regelung der Polizeistunde, ein Verbot des Schnapsausschanks vor 8 Uhr morgens und ein Verbot von Animierkneipen. Ausserdem sollten die Patentgebühren für Wirtschaften erhöht werden. Wirte, Hoteliers und Alkohollieferanten liefen gegen die Gesetzesvorlage Sturm, und gemäss den Abstimmungskommentaren wollte… Weiterlesen »Wirtschaftsgesetz

Aufhebung 1. Mai als Feiertag

Die Volksinitiative verlangte die Aufhebung des erst gerade gesetzlich verankerten Feiertags 1. Mai im Ruhetagsgesetz. Die Linke konnten den bürgerlichen Angriff auf den Feiertag der Arbeiterschaft aber abwehren.

Bekämpfung der Arbeitslosigkeit

Der Grossratsbeschluss betraf Notstandskredite zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Das Referendum kam von der Pflanzlandbewegung, die aufgrund einiger Bauprojekte um ihre Gärten fürchtete.

Pensionierung der Staatsangestellten

Die Änderung des Pensionskassengesetzes bezweckte eine markante Verbesserung der Pensionsleistungen des Staatspersonals. Die Gegnerschaft sah eine ungerechtfertigte Privilegierung der Staatsbediensteten gegenüber den Privatangestellten und Selbständigerwerbenden, auf Kosten der Steuerzahler.

Ruhetage-Gesetz

Die Revision des Gesetzes über die öffentlichen Ruhetage wollte den 1. Mai als öffentlicher Ruhetag anerkennen. Weitere Regelungen betrafen einen Lohnaufschlag von 100 Prozent für Sonntagsarbeit und eine Freizeitregelung für Dienstboten. Die bürgerliche Gegnerschaft warnte erfolgreich, dass höhere Löhne zu massiven Preiserhöhungen führen würden, beispielsweise… Weiterlesen »Ruhetage-Gesetz

Arbeitszeitgesetz

Es handelt sich um die Umsetzung der wenige Monate zuvor angenommenen Volksinitiative zur Einführung des 8-Stunden-Tags. (S. Abstimmung vom 8.2.1920). Dieses Mal sagten die Stimmberechtigten aber knapp Nein. Der Grosse Rat hatte im Vorfeld einen gewerbefreundlicheren Kompromiss ausgehandelt, der – bei vielen Ausnahmen – die… Weiterlesen »Arbeitszeitgesetz

Arbeitszeitgesetz (8-Stundentag)

Die Volksinitiative verlangte die Einführung des 8-Stunden-Tages für nicht dem eidgenössischen Fabrikgesetz unterstehende Arbeiterinnen und Arbeiter bzw. Angestellte. Es ging um eine maximale Arbeitszeit von täglich 8 Stunden, bei Ausnahmen wie der Hotellerie. Die bürgerliche Gegnerschaft bekämpfte die Initiative als zu starr. Die Arbeiterschaft fuhr… Weiterlesen »Arbeitszeitgesetz (8-Stundentag)

Ruhetag-Gesetz

Die Änderung des Ruhetaggesetzes brachte den Ausbau der Sonntagsruhe für diverse Berufsgruppen, etwa Dienstboten und Gärtner, kaufmännisch Angestellte, Coiffeure und Bäcker. Coiffeurgeschäfte mussten am Sonntag schliessen und auch die sonntägliche Arbeit in kaufmännischen Betrieben wurde untersagt. Der Warnruf der Gewerbe- und Arbeitgeberverbände, die sonntägliche Schliessung… Weiterlesen »Ruhetag-Gesetz