Baurechtsvertrag Basler Wohngenossenschaft
| Allgemeines | |
|---|---|
| Offizieller Titel | Grossratsbeschluss vom 25. April 1912 betreffend einen Baurechtsvertrag mit der Basler Wohngenossenschaft |
| Abstimmungsdatum | 29.09.1912 |
| Abstimmungsergebnis | Angenommen |
| Ja-Anteil | 51.5% |
| Rechtsform | Fakultatives Referendum |
| Politikbereich |
Umwelt und Lebensraum, Wohnen |
| Beschreibung der Vorlage | Der Grossratsbeschluss betraf einen Baurechtsvertrag mit der Basler Wohngenossenschaft (BWG) über Land an der Eichenstrasse und Buchenstrasse beim Allschwilerplatz, damit die BWG dort rund 30 Wohnungen erstellen konnte. Es ging um ein 30-jähriges Baurecht und es war der erste Baurechtsvertrag, den der Staat abschloss. Er wollte damit zu günstigem Wohnungsbau beitragen. Die Gegnerschaft fand den vereinbarten Bodenzins von 80 Rappen pro Quadratmeter zu niedrig. Und ganz grundsätzlich galt die Opposition den Anfängen einer staatlichen Boden- und Häuserpolitik, die der Spekulation Einhalt gebieten würde. |
| Vorparlamentarische Phase | |
|---|---|
| Bericht des Regierungsrats | Link |
| Im Parlament | |
|---|---|
| Grossratsbeschluss | 25.04.1912 |
| Parlamentsberatung | Link |
| Position des Grossen Rates | Befürwortend (76 gegen 4 Stimmen) |
| Unterschriftensammlung | |
|---|---|
| Urheberschaft | Hausbesitzerverein und Bürgerliche Gewerbepartei (BGP) |
| Abstimmungskampf | |
|---|---|
| Position des Regierungsrats | Befürwortend |
| Parteiparolen |
Ja: SP, Freisinnige Nein: BGP Stimmfreigabe: Liberale |
| Parolen Weitere |
Ja: Mieterverein, ACV, Wohngenossenschaft, Gesellschaft für soziale Bodenbesitzreform, Eisenbahnerbaugenossenschaft Nein: Hausbesitzerverein |
| Weiteres Material | |
| Abstimmung | |
|---|---|
| Abstimmungsergebnis | Angenommen |
| Ja-Stimmen | 5'620 |
| Nein-Stimmen | 5'295 |
| Stimmbeteiligung | 49.7% |
| Stimmberechtigte | 22'236 |
| Basler Stadtbuch |
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