Zwölfuhrschluss am freien Werktag-Nachmittag
| Allgemeines | |
|---|---|
| Offizieller Titel | Gesetz betreffend Abänderung des Arbeitszeitgesetzes vom 8. April 1920 (Zwölfuhrschluss am freien Werktag-Nachmittag) |
| Abstimmungsdatum | 02.11.1930 |
| Abstimmungsergebnis | Angenommen |
| Ja-Anteil | 76.1% |
| Rechtsform | Obligatorisches Referendum |
| Politikbereich |
Arbeit und Beschäftigung, Wirtschaft |
| Beschreibung der Vorlage | Die Änderung des Arbeitszeitgesetzes legte fest, dass in Verwaltung und Betrieben der freie Wochennachmittag – in der Regel der Samstag – schon ab 12 Uhr statt wie bisher ab 13 Uhr gewährt werden muss. Es galten allerdings Ausnahmen, etwa in der Hotellerie und Landwirtschaft. Der Grosse Rat setzte mit der Gesetzesänderung eine vom Angestelltenkartell eingereichte Volksinitiative um. Die gegnerischen Stimmen warnten vergebens vor schweren geschäftlichen Schädigungen durch den Zwangs-Zwölfuhrschluss, und vor Ungleichheiten mit dem Fabrikpersonal, das dem eidgenössischen Fabrikgesetz unterstand und länger beschäftigt werden konnte. |
| Im Parlament | |
|---|---|
| Grossratsbeschluss | 03.07.1930 |
| Kommissionsbericht | Link |
| Parlamentsberatung | Link |
| Position des Grossen Rates | Befürwortend (50 gegen 18 Stimmen) |
| Abstimmungskampf | |
|---|---|
| Parteiparolen |
Ja: SP, Radikale, Katholiken Nein: BGP Stimmfreigabe: Liberale |
| Parolen Weitere |
Ja: Arbeiterbund und Angestelltenkartell |
| Abstimmung | |
|---|---|
| Abstimmungsergebnis | Angenommen |
| Ja-Stimmen | 14'539 |
| Nein-Stimmen | 4'555 |
| Stimmbeteiligung | 49.9% |
| Stimmberechtigte | 39'805 |
| Basler Stadtbuch |
Chronik |