Abbruch und Zweckentfremdung von Wohnhäusern
| Allgemeines | |
|---|---|
| Offizieller Titel | Abbruch und Zweckentfremdung von Wohnhäusern |
| Abstimmungsdatum | 13.06.1976 |
| Abstimmungsergebnis | Angenommen |
| Ja-Anteil | 78.0% |
| Rechtsform | Fakultatives Referendum |
| Politikbereich |
Umwelt und Lebensraum, Wohnen |
| Beschreibung der Vorlage | Die Gesetzesrevision führte eine Bewilligungspflicht ein für die Benützung von Wohnungen zu anderen als Wohnzwecken, also namentlich für die Umnutzung in Arbeitsraum. Hintergrund war die stark zunehmende Zahl von Arbeitsplätzen in der Stadt, während gleichzeitig immer mehr Menschen aus der Stadt abwanderten. Mit der Gesetzesänderung sollte preisgünstiger Wohnraum geschützt und die Entvölkerung der Stadt gebremst werden. Die Gegnerschaft machte geltend, dass die Zweckentfremdung aufgrund der Rezession rückläufig sei. Das Risiko bestehe, dass Eigentümer von Wohnhäusern ihre Wohnungen gerade an schlechten Lagen gar nicht mehr vermieten könnten, wenn ihnen die Vermietung als Geschäftsräume verboten werde. |
| Abstimmungstext | Link |
| Im Parlament | |
|---|---|
| Grossratsbeschluss | 20.11.1975 |
| Kommissionsbericht | Link |
| Parlamentsberatung | Link |
| Position des Grossen Rates | Befürwortend (Grosses Mehr gegen 21 Stimmen) |
| Unterschriftensammlung | |
|---|---|
| Urheberschaft | Liberal-demokratische Bürgerpartei (LDP) |
| Unterschriften | 2552 |
| Abstimmungskampf | |
|---|---|
| Abstimmungsbüchlein | Link |
| Position des Regierungsrats | Befürwortend |
| Parteiparolen |
Ja: SP, CVP, PdA, NA Nein: LDP Stimmfreigabe: FDP |
| Parolen Weitere |
Ja: Mieterverband |
| Abstimmungsplakate | |
| Abstimmung | |
|---|---|
| Abstimmungsergebnis | Angenommen |
| Ja-Stimmen | 30'956 |
| Nein-Stimmen | 8'711 |
| Stimmbeteiligung | 28.5% |
| Stimmberechtigte | 141'797 |
| Basler Stadtbuch |
Chronik |