Spielautomaten und Spielsalons
| Allgemeines | |
|---|---|
| Offizieller Titel | Spielautomaten und Spielsalons (Gesetz vom 19. Oktober 1978) |
| Abstimmungsdatum | 23.09.1979 |
| Abstimmungsergebnis | Angenommen |
| Ja-Anteil | 63.7% |
| Rechtsform | Fakultatives Referendum |
| Politikbereich |
Freizeit und Tourismus, Wirtschaft |
| Beschreibung der Vorlage | Das neue Spielsalongesetz führte ein Verbot von Geldspielautomaten auf Kantonsgebiet ein. Basel-Stadt galt zuvor als liberalster Kanton in Sachen Geldspielautomaten, die Spielsalons schossen wie Pilze aus dem Boden, auch unmittelbar neben Schulen. Während die Regierung für eine gesetzliche Einschränkung eingetreten war, obsiegte im Grossen Rat ein Totalverbot. Die Befürworterseite machte geltend, dass jährlich Millionen von Franken in mehr als tausend «Geldschluckern» verschwinden würden, oftmals Geld von Jugendlichen, und aufgrund von Spielsüchtigen steige die Kriminalität. Auch in Baselland und acht weiteren Kantonen gelte ein Verbot von Geldspielautomaten. Die Gegnerschaft fand das Verbot eine unnötige und das Gastgewerbe schädigende Bevormundung. |
| Abstimmungstext | Link |
| Vorparlamentarische Phase | |
|---|---|
| Bericht des Regierungsrats | Link |
| Im Parlament | |
|---|---|
| Grossratsbeschluss | 19.10.1978 |
| Parlamentsberatung | Link |
| Position des Grossen Rates | Befürwortend (61 Ja, 16 Nein) |
| Unterschriftensammlung | |
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| Urheberschaft | Spielautomatenbranche, Wirteverband |
| Abstimmungskampf | |
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| Abstimmungsbüchlein | Link |
| Parteiparolen |
Ja: CVP, POB Stimmfreigabe: NA |
| Parolen Weitere |
Ja: Komitee für das Verbot von Spielautomaten, Freiwillige Schulsynode Nein: Wirteverband, Vereinigung Basler Spielbetriebe, Komitee gegen Bevormundung des Bürgers |
| Abstimmungsplakate | |
| Abstimmung | |
|---|---|
| Abstimmungsergebnis | Angenommen |
| Ja-Stimmen | 19'492 |
| Nein-Stimmen | 11'097 |
| Stimmbeteiligung | 22.1% |
| Stimmberechtigte | 139'722 |
| Basler Stadtbuch |
Chronik |