Zum Inhalt springen

Arbeit und Beschäftigung

Streichung Präsenzzeit = Arbeitszeit

Die Volksinitiative verlangte eine Änderung des Arbeitszeitgesetzes, wonach Präsenzzeit nicht mehr als Arbeitszeit gelten sollte. Die Initianten bezeichneten die Bestimmung als nicht praktikabel und die Gleichstellung von Präsenz und tatsächlicher Arbeit als unzulässig. Die Gegnerschaft bekämpfte die Forderung allerdings heftig und erfolgreich unter dem Schlagwort… Weiterlesen »Streichung Präsenzzeit = Arbeitszeit

Arbeitszeit-Gesetz

Die Revision des Arbeitszeitgesetzes von 1920 bezweckte Anpassungen und Flexibilisierungen bei den Arbeitszeiten und Ruhetagen. Die tägliche Arbeitszeit von 8,5 Stunden sollte im Rahmen der 48-Stunden-Woche auf 9 Stunden erhöht werden, Berufsgruppen wie Prokuristen, Geschäftsführer und Filialleiter wurden vom Gesetz ausgenommen. Ausnahmen mit bis zu… Weiterlesen »Arbeitszeit-Gesetz

Aufhebung 1. Mai als Feiertag

Die Volksinitiative verlangte die Aufhebung des erst gerade gesetzlich verankerten Feiertags 1. Mai im Ruhetagsgesetz. Die Linke konnten den bürgerlichen Angriff auf den Feiertag der Arbeiterschaft aber abwehren.

Bekämpfung der Arbeitslosigkeit

Der Grossratsbeschluss betraf Notstandskredite zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Das Referendum kam von der Pflanzlandbewegung, die aufgrund einiger Bauprojekte um ihre Gärten fürchtete.

Pensionierung der Staatsangestellten

Die Änderung des Pensionskassengesetzes bezweckte eine markante Verbesserung der Pensionsleistungen des Staatspersonals. Die Gegnerschaft sah eine ungerechtfertigte Privilegierung der Staatsbediensteten gegenüber den Privatangestellten und Selbständigerwerbenden, auf Kosten der Steuerzahler.

Ruhetage-Gesetz

Die Revision des Gesetzes über die öffentlichen Ruhetage wollte den 1. Mai als öffentlicher Ruhetag anerkennen. Weitere Regelungen betrafen einen Lohnaufschlag von 100 Prozent für Sonntagsarbeit und eine Freizeitregelung für Dienstboten. Die bürgerliche Gegnerschaft warnte erfolgreich, dass höhere Löhne zu massiven Preiserhöhungen führen würden, beispielsweise… Weiterlesen »Ruhetage-Gesetz

Arbeitszeitgesetz

Es handelt sich um die Umsetzung der wenige Monate zuvor angenommenen Volksinitiative zur Einführung des 8-Stunden-Tags. (S. Abstimmung vom 8.2.1920). Dieses Mal sagten die Stimmberechtigten aber knapp Nein. Der Grosse Rat hatte im Vorfeld einen gewerbefreundlicheren Kompromiss ausgehandelt, der – bei vielen Ausnahmen – die… Weiterlesen »Arbeitszeitgesetz

Arbeitszeitgesetz (8-Stundentag)

Die Volksinitiative verlangte die Einführung des 8-Stunden-Tages für nicht dem eidgenössischen Fabrikgesetz unterstehende Arbeiterinnen und Arbeiter bzw. Angestellte. Es ging um eine maximale Arbeitszeit von täglich 8 Stunden, bei Ausnahmen wie der Hotellerie. Die bürgerliche Gegnerschaft bekämpfte die Initiative als zu starr. Die Arbeiterschaft fuhr… Weiterlesen »Arbeitszeitgesetz (8-Stundentag)

Ruhetag-Gesetz

Die Änderung des Ruhetaggesetzes brachte den Ausbau der Sonntagsruhe für diverse Berufsgruppen, etwa Dienstboten und Gärtner, kaufmännisch Angestellte, Coiffeure und Bäcker. Coiffeurgeschäfte mussten am Sonntag schliessen und auch die sonntägliche Arbeit in kaufmännischen Betrieben wurde untersagt. Der Warnruf der Gewerbe- und Arbeitgeberverbände, die sonntägliche Schliessung… Weiterlesen »Ruhetag-Gesetz

Schutz Bäckereiarbeiter

Die Volksinitiative verlangte ein neues Gesetz, das die Bäckereigesellen besser schützt. Die Hauptforderungen betrafen eine Arbeitszeitbeschränkung auf 12 Stunden und die Befreiung von Nachtarbeit. Die Initiative, die ein einzelnes Gewerbe stärken wollte, war allerdings chancenlos. Zumal die Bäckermeister besonders schlechte Arbeitsbedingungen in Abrede stellten und… Weiterlesen »Schutz Bäckereiarbeiter