Eine Übersicht zu den Erklärungen und Abkürzungen kann hier als PDF heruntergeladen werden.
Erklärungen
Referendum
Angenommen = Bestätigung des Grossratsbeschlusses (Erfolg Parlament)
Abgelehnt = Ablehnung des Grossratsbeschlusses (Erfolg Referendumskomitee)
Bis 1974 sind 1’000 Unterschriften erforderlich, seit 1975 2’000 Unterschriften.
Ab 1979 lag der Mindestbetrag für ein Referendum bei 1 Mio. Franken, seit 1997 beträgt er 1,5 Mio. Franken.
Volksinitiative
Bis 1911 kam nicht die Volksinitiative, sondern der Grossratsbeschluss zur Volksinitiative an die Urne. Lautete die Empfehlung des Grossen Rates Nein, bedeutete eine Nein-Mehrheit Annahme der Initiative.
Bis Juni 1939 sind 1’000 Unterschriften erforderlich danach 2’000, ab 1975 4’000 und seit 2006 3’000 Unterschriften.
Die Möglichkeit des Parlaments, einer Initiative einen Gegenvorschlag gegenüberzustellen, wurde 1955 in Verfassung und Gesetz aufgenommen, aber bereits vorher praktiziert. Die Stichfrage zu Volksinitiative und Gegenvorschlag kam 1992 erstmals zur Anwendung.
Empfehlung: Wenn Regierung und Parlament beschliessen, eine Initiative direkt dem Volk vorzulegen (ohne Berichterstattung), ist eine Empfehlung unzulässig.

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Abkürzungen
Politische Akteure
ACS: Automobil Club der Schweiz
ACV: Allgemeiner Consum-Verein (heute Coop)
AFW: Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Basler Wirtschaft (Handelskammer, Gewerbeverband und Volkswirtschaftsbund)
AGst: Arbeitsgemeinschaft der baselstädtischen Staatspersonalverbände
Basnu: Basler Arbeitsgemeinschaft zum Schutz von Natur und Umwelt
BastA!: Basels starke Alternative
BDP: Bürgerlich-Demokratische Partei
BGP: Bürger- und Gewerbepartei (1934-1941 NVP)
CVP: Christlich-Demokratische Volkspartei (seit 2021 Die Mitte)
DSP: Demokratisch-Soziale Partei (bestehend 1982-2009)
EDU: Eidgenössisch-Demokratische Union
EVP: Evangelische Volkspartei (vor 2006 VEW)
FDP: Freisinnig-Demokratische Partei (vor 1972 RDP)
FP: Freiheitspartei
FraB: Frauenliste Basel
GBI: Gewerkschaft Bau und Industrie (heute Unia)
GLP: Grünliberale Partei
GSoA: Gruppe für eine Schweiz ohne Armee
HAG: Historisch-antiquarische Gesellschaft
HEV: Hauseigentümerverband
HKBB: Handelskammer beider Basel (vor 1997 Basler Handelskammer)
jgb: junges grünes bündnis
IGöV: Interessengemeinschaft für den öffentlichen Verkehr Nordwestschweiz
Juso: Jungsozialist*innen Basel-Stadt
KP: Kommunistische Partei
KVP: Katholische Volkspartei (ab 1971 CVP, seit 2021 die Mitte)
LDP: Liberal-Demokratische Partei (bis 1977 Liberale Partei; nach der Fusion mit der BGP in den 1950er Jahren einige Jahre Liberaldemokratische Bürgerpartei)
LdU: Landesring der Unabhängigen
NA: Nationale Aktion gegen die Überfremdung von Volk und Heimat
Nationaler Block: = die bürgerlichen Parteien BGP, Liberale, RDP und KVP in der Zwischenkriegszeit
NVP: Nationale Volkspartei (1934–1941 BGP)
PdA: Partei der Arbeit
RDP: Radikal-Demokratische Partei (ab 1972 FDP)
POB: Progressive Organisationen Basel (bestehend 1970–1993)
SAP: Sozialistische Arbeiterpartei
SD: Schweizer Demokraten
SP: Sozialdemokratische Partei
SBP: Schweizerische Bürger-Partei (SVP-Abspaltung 2004)
SVP: Schweizerische Volkspartei
TCS: Touring-Club der Schweiz
VCS: Verkehrs-Club der Schweiz
VEW: Vereinigung Evangelischer Wähler (ab 2006 EVP)
VHTL: Gewerkschaft Verkauf, Handel, Transport, Lebensmittel
VPOD: Verband des Personals öffentlicher Dienste
WWW: World Wide Fund For Nature
Quellen
ASZ: Allgemeine Schweizer Zeitung
AZ: Arbeiter-Zeitung
BaZ: Basler Zeitung
BGE: Bundesgerichtsentscheid
BN: Basler Nachrichten
BV: Basler Vorwärts
GRP: Grossratsprotokoll
NZ: National-Zeitung
StABS: Staatsarchiv Basel-Stadt
SVF: Schweizerischer Volksfreund