Staatliche Subventionierung von Privatschulen
| Allgemeines | |
|---|---|
| Offizieller Titel | Kantonale Initiative «zur Abänderung der Verfassung: § 15 Staatliche Subventionierung von Privatschulen» |
| Abstimmungsdatum | 18.02.1923 |
| Abstimmungsergebnis | Abgelehnt |
| Ja-Anteil | 22.5% |
| Rechtsform | Volksinitiative |
| Politikbereich |
Bildung und Forschung, Bildungspolitik |
| Beschreibung der Vorlage | Die Volksinitiative wollte in der Verfassung die staatliche Subventionierung von Privatschulen verankern und damit erreichen, dass Privatschulen für Kinder, deren Eltern aus Glaubensgründen keine öffentliche Schule wählen wollen, unterstützt werden. Es ging vor allem um die 1889 gegründete Freie evangelische Volksschule (heute Freies Gymnasium). Sie lebte von bescheidenen Schulgeldern und vor allem von Spenden, was eine unzureichende finanzielle Abstützung bedeutete. Die Initiantin EVP hatte sich erst drei Jahre zuvor gegründet. Unterstützung erhielten die Evangelischen von den Katholiken. |
| Unterschriftensammlung | |
|---|---|
| Urheberschaft | Evangelische Volkspartei (EVP), Schulträger der Freien Evangelischen Volksschule, Katholiken |
| Unterschriften | 2992 |
| Im Parlament | |
|---|---|
| Grossratsbeschluss | 23.11.1922 |
| Parlamentsberatung | Link |
| Position des Grossen Rates | Ablehnend (91 gegen 18 Stimmen) |
| Abstimmungskampf | |
|---|---|
| Parteiparolen |
Ja: EVP, Katholiken Nein: SP, KP |
| Abstimmung | |
|---|---|
| Abstimmungsergebnis | Abgelehnt |
| Ja-Stimmen | 4'057 |
| Nein-Stimmen | 13'939 |
| Stimmbeteiligung | 61.9% |
| Stimmberechtigte | 32'303 |
| Basler Stadtbuch |
Chronik |