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Bau Volkshaus

Allgemeines
Offizieller Titel Bau eines Volkshauses
Abstimmungsdatum 18.02.1923
Abstimmungsergebnis Angenommen
Ja-Anteil 51.0%
Rechtsform Fakultatives Referendum
Politikbereich Kultur, Religion, Medien,
Kulturpolitik
Beschreibung der Vorlage

Der Grossratsbeschluss betraf eine Ausgabe von 1,9 Millionen Franken für ein neues Volkshaus an Stelle der veralteten Burgvogtei an der Rebgasse. Auch das neue Volkshaus sollte einen grossen Saal haben, zudem sollte es dem arbeitenden Volk günstige Räume für Sitzungen, Büros und Vereine bieten – ohne Konsumzwang. Eine Genossenschaft sollte den Betrieb übernehmen. Die Befürworter argumentierten, dass neue Räume für gesellschaftliche Anlässe dringend gebraucht würden und dass der Bau die Arbeitslosigkeit lindern könne. Die bürgerliche Gegnerschaft fand die Ausgabe angesichts der defizitären Staatskasse unverantwortbar. Vor allem wollte sie verhindern, dass mit staatlichem Geld ein «rotes Parteihaus» für linke Parteien entsteht, von dem aus «der Umsturz gepredigt» und der Staat untergraben werden solle.

Vorparlamentarische Phase
Bericht des Regierungsrats Link
Im Parlament
Grossratsbeschluss 14.12.1922
Kommissionsbericht Link
Parlamentsberatung Link
Position des Grossen Rates Befürwortend (79 gegen 37 Stimmen)
Unterschriftensammlung
Urheberschaft Bürgerblock
Abstimmungskampf
Position des Regierungsrats Befürwortend
Parteiparolen Ja: SP, KP
Nein: BGP, Liberale, KVP
Stimmfreigabe: RDP
Abstimmungsplakate
Abstimmung
Abstimmungsergebnis Angenommen
Ja-Stimmen 10'172
Nein-Stimmen 9'797
Stimmbeteiligung 62.5%
Stimmberechtigte 32'303
Basler Stadtbuch Chronik
Artikel: Neubelebung des Volkshauses Burgvogtei (1979)