Geschäftsordnung des Grossen Rates
| Allgemeines | |
|---|---|
| Offizieller Titel | Änderung des Gesetzes über die Geschäftsordnung des Grossen Rates (Wahlgänge, absolutes und relatives Mehr; Kommissionen) |
| Abstimmungsdatum | 04.12.1983 |
| Abstimmungsergebnis | Angenommen |
| Ja-Anteil | 56.9% |
| Rechtsform | Fakultatives Referendum |
| Politikbereich |
Politisches System, Staatsordnung |
| Beschreibung der Vorlage | Mit der Änderung seiner Geschäftsordnung hob der Grosse Rat den Parteienproporz bzw. Fraktionsschlüssel für die Wahl von mehreren Verwaltungskommissionen auf; es ging unter anderem um den Bankrat, den Erziehungsrat und den BVB-Verwaltungsrat. Der Grosse Rat sollte diese Kommissionen künftig in freier Wahl nach Eignung der Personen besetzen können. Die kleinen Parteien befürchteten, von der Sitzverteilung ausgeschlossen zu werden. Die Rede war auch von einer «Lex POB»; der Einsitz der aufmüpfigen Linkspartei in Verwaltungskommissionen solle künftig verhindert werden. Als weitere Neuerung legte die Gesetzesrevision fest, dass bei den ständigen Kommissionen des Grossen Rates (z.B. Finanzkommission) der Anspruch auf proportionale Vertretung gemäss Fraktionsstärke im dritten Wahlgang aufgehoben wird. |
| Abstimmungstext | Link |
| Im Parlament | |
|---|---|
| Grossratsbeschluss | 29.06.1983 |
| Kommissionsbericht | Link |
| Parlamentsberatung | Link |
| Position des Grossen Rates | Befürwortend (65 gegen 39 Stimmen, 7 Ent) |
| Unterschriftensammlung | |
|---|---|
| Urheberschaft | Progressive Organisationen Basel (POB) und Partei der Arbeit (PdA) |
| Abstimmungskampf | |
|---|---|
| Abstimmungsbüchlein | Link |
| Parteiparolen |
Ja: LDP, FDP, CVP, DSP Nein: SP, POB, PdA, VEW, LdU, SAP, NA |
| Parolen Weitere |
Ja: Handelskammer, Gewerbeverband Nein: Gewerkschaftsbund |
| Abstimmungsplakate | |
| Abstimmung | |
|---|---|
| Abstimmungsergebnis | Angenommen |
| Ja-Stimmen | 25'183 |
| Nein-Stimmen | 19'079 |
| Stimmbeteiligung | 34.7% |
| Stimmberechtigte | 136'524 |
| Basler Stadtbuch |
Chronik |